MPU Vorbereitung

MPU Vorbereitung

Die MPU, auch bekannt als Medizinisch-Psychologische Untersuchung, stellt für viele Autofahrer ein Gräuel dar. Sie kann aus verschiedenen Gründen angeordnet werden, am häufigsten sind jedoch das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, sowie häufige und schwere Verstöße gegen die Verkehrsordnung. Als Schrecken gilt die MPU vor allem deshalb, weil viele Teilnehmer die Untersuchung nicht auf Anhieb bestehen und dementsprechend mehrmals daran teilnehmen müssen, wollen sie ihren Führerschein zurück erhalten.

Doch wer sich für unsere MPU Vorbereitung entscheidet, hat deutlich bessere Chancen, die Untersuchung bereits im ersten Anlauf zu bestehen. Durch die gezielten Nachstellungen der Situationen in der MPU, sowie die genauen Informationen über deren Ablauf, können sich die Fahrer besser auf die MPU einstellen. Sie erfahren in der MPU Vorbereitung beispielsweise, mit welchen typischen Fragen sie seitens des Gutachters rechnen müssen. Ebenso wird in den Gesprächen zur MPU Vorbereitung ganz klar vermittelt, welche Antworten gegeben werden müssen, um eine positive Prognose zu erhalten.

Dabei lernen die Teilnehmer in diesen Kursen zusätzlich, wie sie in Zukunft Verstöße im Straßenverkehr vermeiden können. Sie lernen den Umgang mit schwierigen Situationen, ohne dabei gegen geltende Gesetze zu verstoßen und können in der Zukunft besser und verantwortungsbewusster am Straßenverkehr teilnehmen. Die MPU Vorbereitung hilft vielen Menschen dabei, sich so gut auf die Untersuchung einzustellen, dass diese direkt beim ersten Versuch bestanden wird. Und das spart bares Geld.

Führerscheinentzug

Der Führerscheinentzug ist wohl der Schrecken für jeden Kraftfahrer. Doch allzu oft wird er mit dem Fahrverbot verwechselt. Letzteres wird meist bei „kleineren“ Delikten im Straßenverkehr verhängt, etwa bei einer starken Geschwindigkeitsüberschreitung. Das Fahrverbot kann für etwa ein bis drei Monate ausgesprochen werden. Binnen vier Monaten nach Anordnung eines solchen Verbots muss der Führerschein einer amtlichen Stelle zur Verwahrung übergeben werden. Nach Ablauf der Verbotszeit wird er automatisch wieder an den Kraftfahrer geschickt. Damit verliert der Führerschein seine Gültigkeit nicht, während des Fahrverbots darf jedoch kein Kraftfahrzeug gelenkt werden, das gilt ebenfalls für Mofas.

Beim Führerscheinentzug sieht es dagegen anders aus. Der Führerschein wird meist bei Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss entzogen, aber auch wenn ein Fahrverbot wegen desselben Vergehens binnen zwei Jahren zwei Mal ausgesprochen wird. Ebenfalls kann ein prall gefülltes Punktekonto in Flensburg zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.

Hierbei wird der Führerschein von der Führerscheinstelle eingezogen und ungültig gemacht. Um den Führerschein wieder zu erlangen, muss in der Regel eine MPU erfolgen, deren Prognose positiv ausfallen muss. Dabei gibt der Gesetzgeber Fristen vor, innerhalb derer der Führerschein nicht erneut erlangt werden kann. So kann sich der Führerscheinentzug über mehrere Monate oder auch Jahre hinweg ziehen. Frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann erneut eine Fahrerlaubnis bei der Führerscheinstelle angefordert werden. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, den Führerschein lebenslang zu entziehen. Davon wird allerdings nur in sehr schwerwiegenden Fällen Gebrauch gemacht.

Fahrverbot Alkohol

Sanktionen gibt es im Straßenverkehr viele, doch im Bereich des Fahrens unter Alkoholeinfluss sind besondere Sanktionen seitens des Gesetzgebers vorgesehen. Kommt man bei geringerem Alkoholgehalt noch um den Führerscheinentzug herum, sieht das ab 1,6 Promille anders aus. Hier wird nicht mehr nur ein „Fahrverbot Alkohol“ ausgesprochen, sondern der Führerschein wird sofort entzogen. Er kann erst dann wieder ausgehändigt werden, wenn eine MPU, eine medizinisch-psychologische Untersuchung, durchgeführt wurde.

Bei einem „Fahrverbot Alkohol“ ist diese MPU besonders wichtig, um weitere Gefährdungen im Straßenverkehr durch den betroffenen Fahrer ausschließen zu können. Dabei geht es dem Gutachter, der den Fahrer untersucht, weniger um Sanktionen. Vielmehr soll er verstehen, dass das Führen eines Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss eine Gefahr für den Fahrer selbst, aber auch für andere Personen darstellt.

Innerhalb der MPU nach dem Ausspruch von einem „Fahrverbot Alkohol“ wird gezielt nachgefragt, was genau zu dem Alkoholkonsum geführt hat. In Frage kommen zum Einen persönliche Probleme, die in unserer Gesellschaft immer häufiger mit Alkohol ertränkt werden sollen. Zum Anderen kann auch eine Abhängigkeit bestehen. In beiden Fällen muss jedoch der Fahrer eine Selbsteinschätzung abgeben. Dabei sollte er möglichst kritisch mit sich ins Gericht gehen. Außerdem muss er Vorschläge unterbreiten, wie er das künftige Fahren unter Alkoholeinfluss vermeiden will. Der Nachweis, dass er an einer Therapie oder einem Entzug teilgenommen hat, ist oftmals zwingend erforderlich, um das Fahrverbot wieder aufheben zu lassen.

MPU Drogen

Die „MPU Drogen“ ist das Gegenstück zur „MPU Alkohol“. Allerdings wird sie zwingend von der Führerscheinstelle angeordnet, sobald bekannt ist, dass der betreffende Fahrer im Besitz von Drogen ist oder diese konsumiert. Das kann so weit gehen, dass die Führerscheinstelle von einer Verurteilung wegen Drogenkonsums gehört hat, die Fahrerlaubnis sofort entzieht und eine „MPU Drogen“ anordnet, obwohl der betroffene Fahrer vielleicht nie mit Drogen gefahren ist. Grundsätzlich sieht die Führerscheinstelle alle Personen, die mit Drogen in Verbindung stehen, als potenzielle Gefahr für den allgemeinen Straßenverkehr an. Dabei wird jedoch zwischen harten Drogen, wie Kokain oder Heroin, und weichen Drogen, wie Cannabis, unterschieden. Bei harten Drogen wird der Führerschein sofort entzogen, bei weichen Drogen kann er unter Umständen zunächst behalten werden.

Die „MPU Drogen“ wird jedoch in jedem Fall angeordnet. Auch sie setzt sich aus medizinischen Untersuchungen und einem psychologischen Gespräch mit einem Gutachter zusammen. Der Betroffene muss in der „MPU Drogen“ nachweisen, dass er i.d.R. seit mindestens einem Jahr abstinent lebt. Ebenfalls wird der Gutachter hinterfragen, welche Rolle die Drogen in seinem Leben spielen. Wurden diese nur einmal probiert oder besteht bereits eine Abhängigkeit? Unter Umständen kann der Gutachter auch einen Verzicht auf Alkohol verlangen und dieser sollte dann in der Vergangenheit ebenfalls belegt werden können.
Diese und andere Fragen sind bei der „MPU Drogen“ unausweichlich. Ebenfalls muss der Betroffene sich sehr gut mit den verschiedenen Drogen und ihrer Wirkung auskennen und er muss dem Gutachter glaubhaft versichern können, weiterhin abstinent bleiben zu wollen. Nur in diesem Fall kann die MPU positiv abgeschlossen werden.